Mit süßen Köstlichkeiten erwirtschaftete Zonta Weinheim 1000 Euro für einen guten Zweck. Symboldild: Schilling
Mit süßen Köstlichkeiten erwirtschaftete Zonta Weinheim 1000 Euro für die Suchtberatung. Symboldild: Schilling

Zonta Club: Verkaufsaktion beim „Weinheimer Herbst“ bringt 1000 Euro für den guten Zweck ein

Weinheim. Einer langjährigen Tradition entsprechend, engagierte sich der Zonta Club auch in diesem Jahr für die Suchtberatung Weinheim. Seit einigen Jahren verkaufen die Zontians beim „Weinheimer Herbst“ selbst gebackene süße Köstlichkeiten in der Fußgängerzone. 42 Torten und Kuchen sowie zahllose Tassen Kaffee fanden schnell Abnehmer. Mit dem Erlös sowie mit Spenden für die Aktion kamen 1 000 Euro zusammen.
„Den Betrag werden wir verwenden, um unser umfangreiches Infomaterial zu überarbeiten. Da wir demnächst in neue Räume umziehen, nutzen wir die Gelegenheit, nicht nur die Adresse, sondern auch die Inhalte anzupassen“, führt Heinz Schröder, Vorsitzender des Vereins Suchtberatung, aus und freut sich über die kontinuierliche Unterstützung durch Zonta. „So können wir auch unsere Präventionsarbeit erweitern.“
Die Suchtberatung Weinheim besteht seit 1979 und hat seitdem rund 3900 Patienten beraten, darunter 1000 Frauen, wenn es um Alkoholprobleme geht, bei Medikamenten- oder Drogenabhängigkeit sowie bei Spiel- oder Esssucht.
Zwei Diplomsozialarbeiter sowie ein Diplompsychologe stehen als Ansprechpartner den Patienten und ihren Angehörigen zur Verfügung. Der Verein Suchtberatung hat 145 Mitglieder ist Träger der Beratungsstelle. Er hat sich in den 36 Jahren als private ehrenamtliche Initiative zu einem festen Faktor im Gesundheitswesen der Stadt Weinheim entwickelt. Der Umbau der neuen Beratungsstelle ist in die letzte Phase getreten. Im Laufe des Oktobers folgt der Umzug. Dann werden die Mitarbeiter ihre Arbeit in der ehemaligen Gaststätte „Zum Stahlbad“ aufnehmen. „Es ist zwar ungewöhnlich aus einer Gastwirtschaft eine Suchberatungsstelle zu machen“, gibt Schröder, zu. Das Haus schaffe aber die besten Voraussetzungen für seine Idee eines kleinen „Sozialzentrums“. Im Erdgeschoss zieht die Beratungsstelle ein, das erste Obergeschoss wird vom Arbeitskreis Asyl und dem Kinderschutzbund genutzt. WN 15.09.15ist  (Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Weinheimer Nachrichten)

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Zonta Club Weinheim: Spende in Höhe von 3000 Euro geht an den Arbeitskreis Asyl / Unterstützung für zwei junge Frauen aus Sri Lanka ist gesichert
Sprachkurs erleichtert den Start

Spendenübergabe von Zonta Benefiz-Matinee an Arbeitskreis Asyl
Die Freude war groß bei Elfi Rentrop (Zweite von links). Sie bekam von Marina Gasser, Christiane Heck, Doris Brummer und Ines Starp (von links) 3000 Euro überreicht. Bild: Gutschalk

Weinheim. Mehr als 200 Flüchtlinge oder „Geduldete“ leben seit Jahren in Weinheim. Bereits Mitte der 80er- Jahre kamen die ersten in die Zweiburgenstadt. Und vorgestern wurden zunächst 58 von weiteren 80 Personen aus unterschiedlichen Herkunftsländern im ehemaligen GUPS-Hotel auf der Waid untergebracht. Weitere rund 240 Menschen werden in den beiden kommenden Jahren Weinheim ihre Heimat nennen. Viele helfende Hände bemühen sich seitdem um sie. Betreuungskonzepte aus öffentlichen Stellen, einem Netzwerk engagierter Bürger und den verschiedensten Organisationen, werden im NAWI, Netzwerk Asyl Weinheim für Integration, vereint. Dazu zählt auch der Arbeitskreis Asyl und der daran angeschlossen Verein Flüchtlingshilfe, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert.
Bereits 1985 suchten die Initiatoren Elfi Rentrop und Albrecht Lohrbächer Kontakt zu Flüchtlingen. Mithilfe vieler Ehrenamtlicher begleiten sie die Menschen und unterstützen sie in ihrem täglichen Leben. Sie setzen sich für die Sprachförderung der Kinder durch Spielgruppen ein und bauten eine Hausaufgabenhilfe auf. Ein wesentliches Prinzip dabei ist, Beziehungen zwischen Menschen, Einheimischen und neu Ankommenden, herzustellen. Diese Arbeit zu unterstützen und sich an der Willkommenskultur für die Menschen, die um ihr Leben fliehen zu beteiligen, dazu entschloss sich auch der Zonta Club Weinheim.
Die Zontians spendeten unter anderem den Erlös aus ihrer Benefizmatinee, der Lesung aus dem Buch von Prof. Dr. Friedrich-Wilhelm von Hase, „Hitlers Rache“ – das Stauffenberg-Attentat und seine Folgen für die Familien der Verschwörer.
Da von Hase krankheitsbedingt, bei der Veranstaltung nicht selber lesen konnte, hatte Dr. Franziska Polanski, die bereits mehrfach seine Lesungen mitgestaltet hatte, diese Lesung vollständig übernommen. Der Autor, Jahrgang 1937, Sohn von Generalleutnant Paul von Hase, traf die Rache des Regimes nach dem fehlgeschlagenen Attentat auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944, an dem auch sein Vater beteiligt war.
Von der Familie getrennt, wurde der damals siebenjährige „Friwi“, wie der „Sippenhäftling“ genannt wurde, mit 45 weiteren Kindern der anderen Verschwörer in ein Kinderheim nach Bad Sachsa verschleppt und dort monatelang festgehalten. Fast genau auf den Tag, 71 Jahre nach dem Attentat, übergaben die Zontians ihren Scheck in Höhe von 3000 Euro an Elfi Rentrop. „Ich bin sprachlos in Anbetracht der Höhe der Spende“, sagte sie erfreut. Mit Blick auf die neu ankommenden Flüchtlinge ergänzte sie: „Es kommen immer neue Aufgaben auf uns zu, aber die bisherigen bleiben. Wir wollen die Menschen, die hier eine neue Heimat finden, vielfältig unterstützen. Gerade Deutschkurse sind für sie besonders wichtig.“
Doris Brummer, Präsidentin von Zonta Weinheim, betonte anlässlich der Spendenübergabe: „Wir möchten signalisieren, dass alle Flüchtlinge in Weinheim willkommen sind und sie auf unsere Unterstützung bauen können.“
Verwendet wird der Spendenbetrag unter anderem für Deutschkurse für Dilaksana und Pameena. Die beiden 19 und 20 Jahre alten Schwestern kamen vor drei Jahren mit ihrer Familie aus Sri Lanka und leben inzwischen in Lützelsachsen. „Sie sind zwei mutige junge Frauen. Verfolgen Sie Ihren Weg, wir wollen Sie gerne dabei unterstützen“, ergänzte Brummer. „Wir möchten nach der Realschule gerne eine Berufsausbildung beginnen“, erzählt die Ältere der beiden in gutem Deutsch und bedankte sich bei den Zontians für die Unterstützung. Da die Sprachkenntnisse aber in Hinblick auf eine Ausbildung noch verbessert werden müssten, wollen beide an der Abendakademie einen achtwöchigen, weiterführenden Sprachkurs belegen. Während Dilaksana sich unter anderem um einen Ausbildungsplatz als Zahntechnikerin beworben hat, würde ihre Schwester am liebsten zur Luftverkehrsassistentin an einer privaten Schule ausgebildet werden. Dieser Wunsch sei allerdings sehr kostspielig, erläutert Rentrop. „Daher werden wir in Zusammenarbeit mit Job Central, der Regionalen Jugendagentur und der jungen Frau auch andere Möglichkeiten erarbeiten.“ Das Geld, das übrig bleibt, wird für die neu angekommenen Flüchtlinge in der Unterkunft auf der Waid verwendet. 24.07.2015- ist (Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Weinheimer Nachrichten)

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Seniorenfonds Neckar Bergstraße: Acht Zonta Clubs der Metropolregion übergeben Spende von 10 000 Euro / Gemeinsame Aktion beim Filmfestival
Manchmal geht’s um den Ersatzherd oder die Brille

!cid_77672120_6946Scheckübergabe: Acht Zonta Clubs der Metropolregion überreichten dem Seniorenfonds Neckar Bergstraße eine Spende in Höhe von 10 000 Euro. Bild: Schilling

Weinheim. Dank der großzügigen Unterstützung von acht Zonta Clubs der Metropolregion ist der Seniorenfonds Neckar Bergstraße finanziell gut aufgestellt. Nachdem Zonta Weinheim zum Start 2000 Euro überwiesen hatte, folgte nun eine Spende in Höhe von 10 000 Euro. Der Scheck wurde in den Räumen der Diakonie in Weinheim überreicht.
Weinheims Zonta-Präsidentin Doris Brummer sprach von einer beispielhaften Aktion und war sich sicher: „Mit diesem Geld wird viel Gutes getan.“ Die Zonta Clubs aus Heidelberg, Heidelberg-Kurpfalz, Ludwigshafen, Mannheim, Neustadt, Schwetzingen, Speyer-Germersheim und Weinheim machten bei der Zonta-Film-Nacht beim Festival des deutschen Films in Ludwigshafen gemeinsame Sache. Bei dem Service-Projekt kommt jedes Jahr unter dem Thema „Frauen und Altersarmut“ ein anderer Zonta Club in den Genuss einer Großspende. Dieses Jahr war Weinheim an der Reihe, und was lag da näher, als die Spende dem Seniorenfonds weiterzuleiten. Das von Zonta gespendete Geld ist zweckgebunden. Mit ihm werden ausschließlich Frauen unterstützt, die in Altersarmut geraten sind.
Außerdem erhielt der Seniorenfonds weitere Spenden von Privatpersonen und durch Kollekten in Kirchengemeinden. So können auch Männer und Paare unterstützt werden.
Diakonie-Leiterin Anne Hansch und Ulrike Hermann von Caritas nahmen zusammen mit Pfarrerin Simone Britsch aus Großsachsen den Spendenscheck entgegen. Hermann gab zudem etwas Einblick in die Vergabepraxis. Manchmal geht es darum, einen kaputten Herd oder Waschmaschine kurzfristig zu ersetzen, eine Brille zu besorgen oder beim Zahnersatz Raten zu übernehmen. In anderen Fällen führt Altersdepression zum Dilemma.
Es sind grundsätzlich Fälle, die sehr nahe gehen, weil es Menschen trifft, die eine große Schamschwelle haben und es nicht gewohnt sind, fremde Hilfe anzunehmen, wie auch Dr. Brigitte Spielmann von Zonta Heidelberg-Kurpfalz feststellte.
Der Seniorenfonds hilft unbürokratisch, schnell und direkt, und er wird, genau wie der Kinderförderfonds Neckar Bergstraße, jährlich seine Arbeit in einem Bericht für die Öffentlichkeit dokumentieren. dra
Spendenkonto Seniorenfonds Neckar Bergstraße: IBAN: DE58 6709 2300 0005 4066 17.

(Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Weinheimer Nachrichten)

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ZONTA Club: Spende für Projekt „Wohngemeinschaft für wohnungslose Frauen“ übergeben: Meisterliches Engagement

zontabridgeBei der Spendenübergabe (von links): Alexandra Riester, Stefanie Edinger, Doris Brummer und Anka Hunn. Bild: Gutschalk

Weinheim. Das Bridgeturnier des Zonta Club Weinheim fand erneut in den Räumen der Casinogesellschaft 1812 in Zusammenarbeit mit dem Bridgeclub Weinheim statt. Vier Bridgespieler und 44 Spielerinnen kämpften unter der Turnierleitung von Bernd Seiffert um den Sieg. 28 Teilnehmer kamen von Weinheimer Bridge Club, die Übrigen aus der Metropolregion. Als Siegerinnen gingen Andrea König und Urszula Pfeiffer vom Weinheimer Club aus dem Turnier hervor. Platz zwei belegten, wie im vergangenen Jahr, Rosemarie Fried und Alexander Hornig, ebenfalls Weinheim. Über besonders prominente Gäste konnten sich Zontians und alle Spieler freuen: Anja Alberti, zweifache Vizeweltmeistern, Deutsche und Schweizer Meisterin und Nikolas Bausback Europameister und mehrfacher Schweizer Meister, beide vom Bridge-Club Darmstadt, belegten am Sonntag Platz drei.
Insgesamt kam ein Spendenbetrag in Höhe von 2500 Euro zusammen. Das Geld kam dem Zonta-Projekt „Wohngemeinschaft für wohnungslose Frauen“ des Caritasverbandes Rhein-Neckar-Kreis, Weinheim, zugute. Zonta-Präsidentin Doris Brummer überreichte einen symbolischen Scheck an Alexandra Riester und Stefanie Edinger, die die jungen Frauen in der Wohngemeinschaft betreuen.
In der Wohngemeinschaft wird den jungen Frauen, nicht nur ein Dach über dem Kopf geboten. Sie haben dort Gelegenheit ihr Leben zu ordnen und neue Perspektiven zu erarbeiten. Verwenden will Riester die Spende unter anderem dafür, dass die derzeit in der Wohngemeinschaft lebenden Frauen ihren Führerschein machen können. 24.02.2015 ist (Veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung der Weinheimer Nachrichten)

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